Welche Arten von Schrankbeleuchtungen gibt es?
Grundsätzlich sind zwei Arten von Schrankbeleuchtungen zu unterscheiden, an die entsprechend ihrer Verwendung verschiedene Anforderungen zu stellen sind. Dies sind zum Einen Lichtquellen, welche einen offenen Schrank oder eine Vitrine von innen beleuchten, um die darin aufbewahrten Gegenstände, wie etwa Porzellan oder Gläser, für den Betrachter zur Geltung zu bringen. Diese werden meist über einen Schaltknopf oder Fußschalter nach Bedarf bedient. Außerdem gibt es Schrankbeleuchtungen, die das Innere eines geschlossenen und nicht einsehbaren Schrankes erhellen, damit man sich darin zurecht findet. Diese Schrankbeleuchtungen schalten sich oft beim Öffnen der Schranktür als Inlopp-Beleuchtung automatisch ein, ähnlich einer Kühlschrankbeleuchtung. Beide Arten von Schrankbeleuchtungen unterscheiden sich in der Hauptsache durch das Design. Da bei einer Vitrinenbeleuchtung der Beleuchtungskörper selbst, wenn er nicht verdeckt angebracht wurde, sichtbar ist, sollte er über ein ansprechendes Design verfügen und natürlich blendfrei sein. Eine normale Schrankbeleuchtung muss nur genügend Helligkeit abgeben, das Design ist hier eher zweitrangig.
Was ist bei Kauf und Montage einer Schrankbeleuchtung zu beachten?
Für beide Arten von Schrankbeleuchtungen gilt jedoch, dass sie in eher kleinen geschlossenen Fächern mit geringem Luftaustausch angebracht sind. Daher ist bei der Wahl der Schrankbeleuchtung darauf zu achten, dass die verwendeten Leuchtmittel eine möglichst geringe Wärmeentwicklung aufweisen, um einem gefährlichen Hitzestau vorzubeugen. Deswegen sind Schrankbeleuchtungen mit E14-Fassungen für gewöhnliche Glühbirnen nur bedingt zu empfehlen, auf jeden Fall muss dann für einen genügenden Abstand zu brennbaren Materialien und für einen Luftaustausch gesorgt werden. Weniger Probleme machen Schrankbeleuchtungen mit Halogen-Leuchtmitteln oder mit LEDs bestückte Lichtleisten, die es in verschiedenen Längen im Handel gibt und die kaum Wärme entwickeln. Sie haben außerdem den Vorzug eines geringen Stromverbrauchs, benötigen aber einen die Spannung stabilisierenden Trafo bzw. ein 12-Volt-Schaltnetzteil. Spezielle Superflux LEDs haben zudem den Vorteil eines größeren Abstrahlwinkels mit einer gleichmäßigeren Ausleuchtung bei gleichzeitig höherer Lichtausbeute. Probleme ergeben sich oft bei nachträglichem Einbau von Schrankbeleuchtungen, da für die Netzstecker oft recht große Löcher in die Schrankrückwand gebohrt werden müssen. Dies kann nur vermieden werden, indem man das Kabel am Beleuchtungskörper selbst abklemmt, was allerdings dem Fachmann vorbehalten sein sollte. Ansonsten ist der Einbau recht einfach, die Schrankbeleuchtung wird mit einigen Schrauben festgeschraubt und Türkontakte werden ebenfalls mit einer Schraube in der richtigen Lage fixiert.
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August 23rd, 2010 at 21:48
Es gibt natürlich viele verschieden Möbelbeleuchtungen aber die einfachste ist doch immer noch der auch relativ günstige LED Schalter mit Batterien.