Wer im Business arbeitet, trägt auch viel Anzug oder Kombination. Nach einem arbeitsreichen Tag daheim angekommen, landet der Anzug auf dem Bett, oder über einem Stuhl. Diese Form der Aufbewahrung verleiht dem Anzug oder Jackett keine bessere und knitterfreie Form, im Gegenteil, am nächsten Morgen in dem selben Anzug, könnte leicht der Eindruck entstehen: “Hier hat jemand in seinem Auto geschlafen“. Das muss nicht sein!
Das Zauberwort heißt: „Herrendiener“.
Was ist ein Herrendiener?
Es ist zwar richtig, dass früher die Herren einen Diener in Form eines Sklaven zur Verfügung hatten. In Königshäusern ist ein ausgebildeter Diener heute noch üblich. Aber es muss sich niemand erst eine Krone aufsetzen, um sich einen Diener leisten zu können.
Hier handelt es sich um stumme Diener aus Holz oder Metall, welche im Schlafzimmer in einer Ecke stehen und auf die Garderobe warten.
Es gibt sehr viele Variationen von einem Herrendiener. Schon ein Kleiderbügel ähnliches Gebilde, an die Wand geschraubt, ist ein Herrendiener. Edle Gestelle sind aus Teakholz oder Mahagoni gefertigt. Die Größe und Form ist sehr variabel, es reicht von einem einfachen Ständer bis zu einem Herrendiener in der Form eines Stuhles. Durch die Qualitätsunterschiede ergeben sich auch gewaltige Preisunterschiede, die bei rund 20 Euro anfangen und noch nicht bei 500 Euro aufhören. Entscheidend ist unter anderem die Holzqualität und die Verarbeitung.
Was nützt es, wenn der billige Herrendiener gerade mal den Sommeranzug trägt, jedoch bei der Winterware in sich durch Schwäche geprägt, zusammenfällt.
Wo liegen die Unterschiede bei einem Herrendiener?
In der Verarbeitung. Billige Herrendiener werden aus Metall oder minderwertigem Holz gefertigt und ebenso verarbeitet. Qualitativ hochwertige Herrendiener werden aus Buchenholz gefertigt. Exklusive Herrendiener aus Mahagoni oder Teakholz. Warum diese Unterschiede?
Wer in seinem Schlafraum eine Einrichtung von 20.000 Euro besitzt, der wird nicht an einem Herrendiener sparen und ebenso einen exklusiven Ständer wählen.
Technische Finessen bei einem Herrendiener:
Es gibt Ausführungen mit einem integrierten Hosenbügler, oder mit einem Pedal, wo sich der Bügel öffnet und die Hose mit beiden Händen eingelegt werden kann. Weiterhin für beengte Räumlichkeiten, klappbare Herrendiener.
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