Viele Badezimmer haben ein gemeinsames Problem, nämlich das sie alt und klein sind. Da ändern dann auch eventuell hochwertige Materialien nichts an dem Platzmangel. Dieses Problem liegt an dem Denken und Bauen der vergangenen Jahre, in denen ein Badezimmer hauptsächlich praktisch zu sein hatte und kein Ort waren, an dem man sich aufhalten wollte oder sollte. Dennoch braucht man Platz, und das praktischste sind da natürlich Regale.
Material und Verarbeitung
Viele Badregale, ganz besonders die, die direkt mit Wasser in Kontakt kommen, an der Wanne oder in der Dusche, sind aus praktischen Gründen Metallkörbe in den unterschiedlichsten Formen und Größen. Das verwendete Metall ist natürlich rostfreier Edelstahl und die großen Zwischenräume in den Körben sind selbsterklärend. Denn so kann das Wasser, das hinein gelangt, auch sofort wieder ablaufen, staut sich nicht und unangenehme Gerüche werden vermieden. Diese Regale können auch aus Kunststoff sein, aber das ist eher selten. Regale, die nicht direkt im Nassbereich eingesetzt werden, sind oft aus edlen Hölzern. Das hat den einfachen Grund, das gerade auch Tropenhölzer mit dem Klima in einem Bad wesentlich besser klarkommen, als etwa Kiefer oder Buche. Mit der richtigen Vorbehandlung, also einer Imprägnierung, sind jedoch auch diese Hölzer in der Lage, lange Jahre schön auszusehen.
Lüftung
Der wohl wichtigste Punkt bei einem Badregal ist die Belüftung. Gerade bei Badezimmern, die kein Fenster zum Lüften haben, ist es wichtig, dass die Feuchtigkeit, die beim Baden entsteht, auch wieder abziehen kann. Dampf, und damit Feuchtigkeit, ist wie Luft, und dringt überall ein, damit auch in ein Badregal. Die Badregale sind oft mit Türen versehen, um zum Beispiel die Handtücher im Inneren zu schützen. Kann diese Feuchtigkeit nicht wieder aus dem Regal hinaus, weil die Türen zu dicht schließen oder etwas anderes die Lüftung verhindert, kann es sehr schnell zu Schimmelbefall oder muffigem Geruch kommen.
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